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Vereinschronik

Die Ursprünge des Vereins liegen im Jahr 1973 als er unter dem Namen „Musikgruppe der Siedlergemeinschaft Pegnitz“ gegründet worden ist. Sein Ziel war schon damals die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Zu dieser Zeit war aber noch ein Großteil der Mitglieder direkt mit dem Pegnitzer Bergbau – der wenige Jahre zuvor eingestellt worden ist – verbunden. Da sich der Anteil der Siedlerkinder im Verein sich mit der Zeit immer mehr reduzierte entschloss man sich im Jahr 1990 den Verein in „Jugendbergmannskapelle Pegnitz“ umzubenennen.

Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Pegnitz, der Kreissparkasse Bayreuth-Pegnitz sowie des Süddeutschen Verbändes Berg- und Hüttenmännischer Vereine konnten auch Bergmannstrachten angeschafft werden, um so die Geschichte und Bedeutung des Eisenerz-Bergbaus um Pegnitz auch weiterhin in Erinnerung zu halten.

Knapp zehn Jahre später bot sich die Möglichkeit das alte Feuerwehrhaus am Wiesweiher als Vereinsheim zu übernehmen und zu einem „Haus der Musik“ umzugestalten. Damit gelang es den Verein sich zusammen mit dem Bergknappenverein Pegnitz unter einem Dach zu vereinen und somit den Bürgern eine feste Anlaufstelle zu bieten.

Geprägt wurde der Verein vor allem durch die Vorstände und Dirigenten, von denen jeder neue und wichtige Akzente setzen konnte, um somit die Entwicklung positiv zu beeinflussen. Durch dies stete Voranbringen schaffte man es sämtliche Tiefs zu überwinden und zahlreiche Höhepunkte zu erreichen. Besonders bei den Wertungsspielen des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) – in der Regel in der Mittelstufe – erzielte man viele „ausgezeichnete Erfolge“, was im Jahr 2009 sogar zu einem hervorragenden 4. Platz beim Landesentscheid der Mittelstufe in Unterschleißheim führte.

Neben diesen Wettbewerbs-Erfolgen konnten auch weitere musikalische Akzente gesetzt werden. Besonders bedeutend ist die Jugendbergmannskapelle für die Stadt Pegnitz und deren Außenwirkung. So ist das seit 1989 regelmäßig stattfindende Jahreskonzert ist aus dem Kulturleben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Außerdem bildet der Verein seit Jahren eine der tragenden Säulen bei der Beziehung mit dem Patenboot Pegnitz und auch bei der Städtepartnerschaft mit Guyancourt wurde mitgewirkt. Dadurch gelang es sogar ein kleines Konzert im Schlosspark von Versailles abzuhalten.

Weitere Höhepunkte waren die mehrmalige Teilnahme am Trachtenumzug des Münchner Oktoberfestes und Auftritte bei der Politik in München, Bonn und Berlin. Neben diesen einzelnen Ereignissen sind die regelmäßig stattfindenden Konzerte, Ständchen und Umzüge ein fester Bestandteil der Blasmusikszene in der Region.

Gruppenbild der Kapelle um 1990.
Gruppenbild der Kapelle aus den 1980er Jahren.
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